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Hautschutz im Arbeitsalltag:
Tipps & Tricks
Mit Hautschutz im Berufsalltag kennst du dich schon sehr gut aus: Vor der Arbeit trägst du Hautschutzcreme auf, wäscht dir zwischendurch mit der richtigen Seife die Hände und zum Feierabend gönnst du deiner Haut eine reichhaltige Pflege. Wir geben dir jetzt noch ein paar kleinere und größere Tipps an die Hand, mit denen du dein Hautschutz-Wissen vertiefen kannst.
pH-neutral vs. pH-hautneutral: Kleine Bezeichnung, große Wirkung
Kennst du den Unterschied zwischen pH-neutral und pH-hautneutral? Diese kleinen Wörter haben eine große Bedeutung für deine Haut. Ein pH-neutraler Wert bedeutet, dass ein Produkt einen pH-Wert von etwa 7 hat. Es ist also weder sauer noch basisch. Das klingt erstmal gut, oder? Aber jetzt kommt's: Deine Haut ist von Natur aus leicht sauer, mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5. Produkte, die pH-hautneutral sind, passen zu diesem natürlichen pH-Wert deiner Haut. Sie helfen, den Säureschutzmantel zu erhalten und Irritationen zu vermeiden.
Wenn du also das nächste Mal vor dem Regal stehst, wähle bewusst. Produkte, die als pH-hautneutral gekennzeichnet sind, sind oft die bessere Wahl für deine Haut. Sie unterstützen die natürliche Balance und schützen vor Austrocknung und Reizungen. Denk daran: Die richtige Pflege beginnt mit der Auswahl des passenden Produkts.
Warum Händewaschen? Ist Desinfektion nicht ausreichend?
Händewaschen ist unverzichtbar, auch wenn Desinfektionsmittel überall verfügbar sind. Warum? Desinfektionsmittel töten zwar Keime ab, aber sie entfernen keinen Schmutz. Stell dir vor, du hast Schmutzpartikel an den Händen. Ein Desinfektionsmittel kann die Keime darauf abtöten, aber die Partikel bleiben. Diese sind ein perfekter Nährboden für neue Keime. Nur durch gründliches Waschen mit Seife und Wasser wirst du diese los.
Außerdem kann zu viel Desinfektionsmittel deiner Haut schaden. Es greift die natürliche Schutzschicht an, was Krankheitserreger leichter eindringen lässt. Seife ist in der Regel milder und weniger aggressiv zu deiner Haut. Also, auch wenn Desinfektionsmittel praktisch sind, ersetzten sie nicht das gute, alte Händewaschen.
Beachte auch beim Händewaschen unsere Tipps für eine bessere Hautgesundheit.
Die richtige Wassertemperatur beim Händewaschen
Die Temperatur des Wassers, mit dem du deine Hände wäschst, ist wichtiger, als du denkst. Zu heißes Wasser kann die Haut schädigen und austrocknen. Es gilt die Empfehlung, weder heißes noch zu warmes Wasser zu verwenden. Die gute Nachricht ist, dass die Reinigungseffektivität nicht von der Wassertemperatur abhängt. Moderne Handreiniger arbeiten mit warmem und kaltem Wasser gleich gut.
Wähle also beim nächsten Händewaschen eine angenehme, lauwarme Temperatur. Deine Haut wird es dir danken. Sie bleibt geschützt, ohne dass die Reinigungswirkung darunter leidet. Ein einfacher Trick mit großer Wirkung für deine Hautgesundheit.
Schaumseife vs. Flüssigseife: Ein Unterschied, der zählt
Hast du dich schon mal gefragt, ob Schaumseife oder Flüssigseife besser für die Umwelt und deine Haut ist? Schaumseife hat einige Vorteile. Du kannst dir im Normalfall mit dem Schaum direkt die trockenen Hände einseifen und sparst damit Wasser. Ebenso benötigst du weniger Wasser beim Abspülen. Ein geringerer Wasserverbrauch ist gut für deinen Geldbeutel und die Umwelt.
Zudem verbrauchst du weniger von dem Produkt. Der Schaum vergrößert das Volumen von der Seife. Obwohl du weniger Seifenflüssigkeit nutzt, bleibt die Reinigungswirkung erhalten. So reicht ein Spender Schaumseife länger als ein Spender mit der gleichen Menge Flüssigseife. Auch hier gewinnen wieder dein Geldbeutel und die Umwelt.
Was unterscheidet Schutzcremes von Pflegecremes?
Schutz- und Pflegecremes haben beide ihren Platz in deiner Hautpflegeroutine, doch sie dienen unterschiedlichen Zwecken.
Du solltest Hautschutzcremes während der Arbeit immer wieder auffrischen.
Schutzcremes trägst du vor und immer wieder während deiner Arbeit auf. Sie bilden eine Barriere, die schädliche Substanzen fernhält. Sie sind dein Schild gegen Umwelteinflüsse. Zusätzlich erleichtern sie dir die spätere Reinigung deiner Hände, denn Schmutzpartikel können sich nicht mehr so tief in der deiner Haut festsetzen. Trage die Schutzcreme also während der Arbeit immer wieder auf, nachdem du dir die Hände gewaschen hast. So erneuerst du den Schutz.
Pflegecremes hingegen nutzt du nach der Arbeit. Im Gegensatz zur Schutzcreme machen sie die Haut durchlässiger. Nur so gelangen die pflegenden Substanzen in deine Haut und unterstützen sie bei der Regeneration. Diese Durchlässigkeit kann natürlich nicht zwischen „schädlich“ und „gut“ unterscheiden und würde daher auch ungewünschte Stoffe tiefer in deine Haut lassen. Wende Pflegecremes daher immer nach der Arbeit an.
Indem du beide Cremes regelmäßig und korrekt verwendest, gibst du deiner Haut, was sie braucht, um gesund und stark zu bleiben.
Hautschutz kommt nicht nur aus der Tube
Eine gut durchgeführte Hautschutz-Routine ist für deine Hautgesundheit unerlässlich. Doch natürlich können die besten Schutzcremes dich nicht vor allen Gefahren schützen. Andere (Arbeits-)Schutzprodukte sind daher oft sinnvoll oder sogar erforderlich. Normalerweise geht aus der Gefährdungsbeurteilung deines Arbeitsplatzes hervor, welche Maßnahmen notwendig sind.
Das einfachste Beispiel sind hier Arbeitsschutzhandschuhe. Hautschutzcreme kann dich nicht vor Schnittverletzungen, zu heißen Umgebungen, zu aggressiven Chemikalien und ähnlichen Risiken schützen. Entsprechend zertifizierte Schutzhandschuhe hingegen schon.
Auch Arbeitshandschuhe gehören zu einem effizienten Hautschutz.
Bei deinem Arbeitsplatz ist kein Arbeitsschutzhandschuh vorgeschrieben und du hast dennoch mit irritierter Haut zu kämpfen? Dann sprich mit der Sicherheitsfachkraft oder Vorgesetzten, welche Schutzhandschuhe du tragen kannst. Manche Menschen neigen zu einer sehr empfindlichen Haut, für die Hautschutzprodukte nicht ausreichend sind. Leichte Handschuhe können hier manchmal Abhilfe schaffen. Kläre auf jeden Fall im Vorfeld, ob und welche Schutzhandschuhe du tragen darfst. Abhängig vom Arbeitsbereich und vom Material der Handschuhe können sich bestimmte Lösungen ausschließen.
Hautschutz von innen
Eine einseitige Ernährung oder der Mangel an bestimmten Nährstoffen können die Haut schwächen. Ebenso haben Stress, Schlafmangel und ähnliche Lebenssituationen einen negativen Einfluss auf die Gesundheit unserer Haut. Sie kann sich dann gegen äußere Risiken weniger gut wehren. Gleichzeitig reduzieren diese Faktoren auch die Wirkweise von Hautschutzprodukten. Langfristig können sie zu Juckreiz, Rötungen, Elastizitätsverlust, Unreinheiten oder vorzeitiger Hautalterung führen.
Schütze deine Haut!
Du siehst: Für den optimalen Hautschutz kannst du an vielen Stellschrauben drehen. Nutze diese Möglichkeiten, um deine Routine auf das nächste Level zu bringen. Deine Haut wird es dir danken, indem sie dich noch besser von Gefahren von außen beschützt.
Hautschutz bei PCH
In unserem Onlineshop findest du eine umfangreiche Auswahl an Hautschutzprodukten. So findest du für jeden Einsatzbereich die passende Lösung.
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